Angelika Diem & Susanne Szesny, Hexe Pollonia macht das Rennen oder Manchmal ist Gewinnen nicht das Wichtigste

– Knäckebrot und Monsterfang, Besenborsten, werdet lang! –

Als Pollonia gerade gemütlich mit ihrem Kater „Hexe ärgere dich nicht“ spielt, erhält sie einen Anruf. Ihre Großmutter teilt ihr mit, dass sie kurzfristig am diesjährigen Hexenbesenrennen teilnehmen muss, da ihre Kusine an Mumps erkrankt ist. Pollonia ist nicht wirklich erfreut, schließlich hat sie ihren Turbohexenbesen vor ein paar Tagen zu Schrott geflogen. Aber Ausreden zählen nicht. So bleibt der kleinen Hexe nichts anderes übrig als den alten Besen wieder aus dem Schrank zu holen. Er wird noch einmal mit neuer Farbe bestrichen und dann geht es ans Üben.

Am Tag des Rennens versucht Pollonia alle Zweifel von sich abzuschütteln, doch an der Startlinie wird es ihr ganz mulmig. Alle anderen Hexen haben super moderne Besen, die kurz vor dem Start noch ihren letzten Schliff erhalten. Doch da geht es auch schon los und es dauert nicht lange bis Pollonia im Rückstand ist. Wie soll sie nur wieder aufholen? Da bleibt nur eine Möglichkeit, sie muss hexen. Allerdings ist die gesamte Strecke für die Zeit des Rennens verzaubert und Pollonias Spruch bewirkt komische Veränderungen. Trotzdem schafft sie es den Anschluss zu bekommen. Doch danach ist immer wieder ein stetiges Zurückfallen und Aufholen. Plötzlich hört die Hexe jemanden um Hilfe rufen. Eine andere Hexe steckt geminsam mit ihrem Hexentier im Sumpf fest. Wird Pollonia der Hexe Hilda Haselnuss und ihrem Hund helfen oder denkt sie lieber ans Gewinnen?
Ihr ahnt es sicher schon, aber verraten will ich nichts.
Der Text und die bildliche Gestaltung sind sehr gut gelungen. Die Sätze sind für Kinder gut verständlich und beinhalten keine sonderbaren Wörter oder gar Fachbegriffe. Das Thema wird ja häufiger behandelt und es gibt einige Werke, die zum Gähnen langweilig sind. Pollonia und ihr Kater Camillo bilden da eine Ausnahme. Das Entscheidungsproblem spielt eigentlich nur eine Nebenrolle, bleibt aber trotzdem bei den Kindern haften und regt zum Austausch an.

Die Illustrationen sind wunderbar auf den Text abgestimmt und laden zum gemeinsamen Entdecken ein. Zudem gibt es mehrere Doppelseiten, die man aufklappen kann. Was mir besonders gefallen hat, ist der kleine Kuscheltierhund, der am Buch hängt. Er ist deutlich als das Tier zu erkennen, welches in Schwierigkeiten steckt.

Paul (4) hatte folgende Meinung dazu: Das Buch fand ich schöööööön.

Fazit: Ein Buch, das man uneingeschränkt empfehlen kann!

Link zur Verlagsseite

13,70 €
Autorin: Angelika Diem
Illu
stratorin: Susanne Szesny
Lesealter: 3 – 6 J.
22,2 x 28,5 cm
32 Seiten

Neue Rechtschreibung
Originalausgabe


Mit Hexenhund Pimpernello aus Plüsch an jedem Buch!

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