Nun auch hier: Messebericht

Ja, auch habe die Frankfurter Buchmesse besucht 🙂
Im Gegensatz zu vielen anderen BloggerInnen bin ich allerdings nur an einem Fachbesuchertag auf dem Messegelände gewesen. Außerdem habe ich es diesmal ganz anders angehen lassen. Hatte ich in Leipzig noch meine Visitenkarten dabei und bin von Stand zu Stand getingelt um mich ein bisschen anzubiedern, galt in Frankfurt das Motto: Nur was wirklich Spaß macht. Und das hat es von Anfang an.

Nach vier Stunden Schlaf, fand ich mich um 5:35 Uhr zum Boarding am Flughafen Tegel ein. Kurz darauf begann der wenige spaßige Teil des Wartens. Das Bodenpersonal hatte anscheinend nicht damit gerechnet, dass bei O°C in der Nacht auch Eis auf den Tragflächen entstehen kann. Somit starteten wir eine Stunde später als geplant und erreichten Frankfurt gegen 8:45 Uhr. Raus aus dem Flieger und rein in das Schilderchaos am Flughafen. Ich bin ja als Berliner einiges gewohnt, aber wenn da U-Bahn auf einem Schild steht, sollte auch irgendwann die U-Bahnstation kommen. Na gut, dann halt die Regionalbahn bis Hauptbahnhof und den Schildern folgen. Ich folgte eher den Massen, weil es abgesehen von dem Schild „Fußweg Messe“ keine weiteren Hinweise gab, wenn man nicht wusste, wie der Messeturm aussieht.
Gut, das war geschafft und rein ging es in das Getümmel, welches noch recht gemütlich war. Und gleich bei dem Stand des Marixverlages hängen bleiben. Für mich als Geschichtslehrerin und historisch interessierte Person gab es dort nicht nur viele sehr spannende Titel zu entdecken, sondern auch wundervolle Postkarten:

Mit einem Lächeln auf den Lippen und vielen Bücherwünschen schlenderte ich voran und entdeckte ein bekanntes Gesicht. Ich: „Das ist doch Karin von Fiedlers, oder? Ach, einfach anquatschen!“ Ja, sie war es und wir hatten noch zwei Minuten Zeit für ein kurzes Gespräch bevor wir beide weiter mussten.

Einige Runden später kommt dann eine nette junge Frau auf mich zu und fragt: „Bist du Charlene?“ Und genau wie es mir mit Karin ergangen ist, ging es Ina von Ranathecat. Und damit war der Tag eigentlich im positiven Sinne gelaufen 😀
Ich hängte mich an Ina und dann noch an Anette von Katze mit Buch an und erlebte die witzigsten Momente, die man sich vorstellen kann.

Zunächst ging es zur Premierenlesung von „Saeculum“

Obwohl ich den Anfang der Geschichte noch sehr schleppend fand, wurde es doch gegen Ende des Lesungsabschnitts richtig spannend. Und jetzt bin ich ganz neidisch auf diejenigen, die das Buch lesen dürfen. Aber irgendwann…

Dann ging es kreuz und quer durch die Hallen zum Illumat. In einem kleinen Kasten hauste dort ein unbekannter Zeichner. Durch einen Schlitz konnte man einen Wunsch einwerfen und wenn man noch ein paar Münzen in einen anderen Schlitz schob, erhielt man nach kurzer Zeit das Ergebnis. Hier seht ihr die Umsetzung meines Wunsches (Freiheit):

Und ja, ich gebe es zu. Wir waren an dem Tag noch gefühlte tausendmal an dem Automaten!
Schräg dahinter befand sich der Lappan-Verlag, an dem wir nicht nur den wunderbaren Fernandez von „Gegen den Strich“ getroffen haben. Nein, am Abend konnte ich auch noch den beliebten Ruthe entdecken!

Der lustigste Teil der Messe war allerdings das Schau-Kochen von Steffen „Ha Ha-“ Henssler. Jaaa, er hat schon einen ganz eigenen Humor, der uns aber Stoff für den ganzen restlichen Abend lieferte und noch lange nachklingen wird. Kulinarisch ging es auch am Stand des Umschauverlages zu. Dort haben wir an einer Teestunde teilgenommen und leckere Snacks vertilgt, die von den Mitarbeitern zubereitet wurden. Als Vorlage dienten die Rezepte aus dem aktuellen Buch „Teatime“.

Abschließend hatte ich die Ehre an einem kleinen Essen teilzunehmen, das von den Lies- und Lausch-Damen organisiert wurde. Danke dafür!

Ina und Anette brachten mich dann noch sicher zum Flughafen und gegen 23 Uhr landete ich wieder in Berlin.

Ich möchte allen an dieser Stelle danken, die diesen Tag so unvergesslich gemacht haben:
Merci!

Charlene

Kleiner Stalkernachtrag: Gesichtet habe ich noch Joscha Sauer, Elke Heidenreich, Jussi Adler-Olsen, Desiree Nick, Kevin Brooks….

Kleiner Kritikernachtrag: Die Bildungsvorträge müssen unbedingt besser werden. Diskussionen über Medienpädagogik ohne Lehrer sind gelinde gesagt einfach nur schwachsinnig.

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